Arthroskopische Operationen

Operationsmöglichkeiten und Gebiete

Die Geschichte der Arthroskopie

Die ersten Arthroskopien wurden 1918 in Tokio von Takagi mit Hilfe eines Cystoskops durchgeführt. Unabhängig von Takagi berichtete E. Bircher 1921 über 18 Arthroskopien mit Hilfe eines Laparoskops. Den ersten arthroskopischen Meniskuseingriff führte 1962 Watanabe durch. Seit den 60iger Jahren hat die Arthroskopie als relativ risikoarme, schonende und sehr erfolgreiche Methode der Gelenkdiagnostik und Therapie einen enormen Aufschwung erlebt. Zunächst beschränkte sich die Methode im Wesentlichen auf das Kniegelenk, später kamen andere Gelenke hinzu wie Schultergelenk, Ellenbogengelenk oder Sprunggelenk.

Erkrankungen der Menisken und ihre Therapie

Menisken sind sichelförmige Knorpelscheiben zwischen dem Schienbeinplateau und den kufenförmigen Oberschenkelcondylen. Sie dienen der Formangleichung dieser Knochen und der Stabilisierung und Führung des Kniegelenks. Die hohe mechanische Beanspruchung führt auf Dauer zu einem Verschleiß, der sich durch Rissbildung und Ausfransungen darstellt. Eine Drehbewegung im gebeugten Kniegelenk mit gleichzeitiger hoher Krafteinwirkung kann zu einem Einriss führen. Abgerissene Meniskusteile können zwischen die Gelenkflächen geraten. Dies führt zu einer schmerzhaften Bewegungs- und Belastungseinschränkung des Kniegelenks und zu mechanischen Schädigungen des Gelenkknorpels.

Meniskuschirurgie: Resektion, Naht
Kreuzbandchirurgie:
Ersatzplastik mittels optional Patellarsehne, Semitendinosussehne, Quadricepssehne; Interferenzschraubenfixation in Polylactid oder Titan; Endobutton
Knorpelchirurgie

- Microfrakturierung

- Mosaikplastik (Knorpel-Knochentransfer) optional offene Operation

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Röntgenaufnahmen vor dem Eingriff

knie arthrose

Endoskopische Ansicht vor Eingriff, der Defekt lässt sich hinter der blasigen Knorpelaufwerfung erahnen

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Einbringen der Mosaikplastik

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Röntgenaufnahme 8 Wochen nach dem erfolgreichen Eingriff