Schulter Operation
Die operativ behandelbaren Erkrankungen des Schultergelenkes lassen sich in drei Gruppen unterteilen:
• Instabilitäten
• Abnutzungen und Verkalkungen der Gelenkkapsel mit Engpassyndrom
• Riss der Rotatorenmanschette
Instabilitäten:
Bei einer Schulterluxation (Verrenkung) kommt es in den meisten Fällen zu einem Abriss der Gelenkkapsel und Bänder am vorderen Rand der Schulterpfanne. In den meisten Fällen lässt sich die Schulter durch eine arthroskopische Raffung oder Refixation der Gelenkkapsel am vorderen. Pfannenrand wieder stabilisieren.
Kommt es zu immer wiederkehrenden Verrenkungen des Schultergelenkes mit Heraustreten des Oberarmkopfes aus der Schulterpfanne, so muss das Schultergelenk wieder operativ stabilisiert werden, um weitere Gelenkschäden zu vermeiden.
Vor der Operation wird eine Computertomographie durchgeführt, um im Vorfeld das operative Vorgehen und Verfahren festzulegen. Meist lässt sich die abgerissene Gelenkkapsel mit kleinen Dübeln am vorderen Pfannenrand wieder refixieren. Nach Anwachsen der Kapsel am angefrischten vord. Pfannenrand lösen sich diese Dübel nach ca. 6 Monate wieder auf.
Nachbehandlung:
Zunächst Ruhigstellung der Schulter nach der Operation für ca. 3 Wochen, dann Krankengymnastik zur Wiederherstellung der freien Funktion und Auftrainieren der Muskulatur.
weitere Informationen und Fallbeispiele aus der Praxis finden Sie unter : www.derschulterarzt.de



